
Ein Offizier, eine Kränkung und eine Nacht voller Gedanken: In Arthur Schnitzlers „Leutnant Gustl“ gerät das Weltbild eines jungen Militärs ins Wanken, als eine scheinbar harmlose Begegnung seine Ehre infrage stellt. Gefangen in den starren Regeln seiner Zeit, kämpft Gustl mit Angst, Wut und Selbstzweifeln. Seine Gedanken kreisen um Rechtfertigungen seiner Tat, deren Konsequenzen und den Erlebnissen seines eintönigen Soldatenlebens. Als Monolog erzählt die Inszenierung zynisch von gesellschaftlichem Druck, verletztem Stolz und der Frage, wie viel unser Selbstbild wirklich wert ist.
ab 17.11.2026 im Ateliertheater
Besetzung Florian Sendlhofer
Regie Rochus Millauer
